Hallo Leute,
ich möchte meine RS232-Eingänge (Feld) zum Schutz meiner Elektronik mit TVS-Bipol. Dioden schützen.
Wo ich mir aber unsicher bin, wie viel Reserve muss ich in der Stand-Off-Spannung lassen?
Normalerweise läuft die RS232 ja im Bereich von 12V, also müsste doch eine Stand-Off-Spannung von 15,1V reichen oder sollte man eher auch 18,8V gehen?
Die STMicroelectronics SM6T22CA hat einen Wert von 18,8V und kann bereits bei einer Spannung von 20,9V durchbrechen.
Meine ISDN-Leitungen habe ich mit 58,8V geschützt, da ISDN mit ca. 40V arbeitet, für meine CAN-Schnittstelle habe ich weniger reserve. Max. CAN-Spannung 24V und hier wird schon ab 26,2 ein Durchbruch ermöglicht. Mit beiden Werten habe ich gute Erfahrungen gemacht.
Und die nächste Frage, gegen GND meiner Steuerung ableiten oder doch besser gegen einen getrennten Schutzleiter, im Gedanken zu Blitzschäden würde ich eher auf den (Schutzleiter gehen PE/PAG), das ist dann ein sauberes Bezugspotential.
Bei dem ISDN-Part stellt sich diese Frage nicht, da der ÜSpg.Schutz nur zwischen den Adern erfolgt, keine Ableitung zu zu GND oder PE im Endgerät. Dies wird in der Speisung abgeleitet, beim ISDN muss man nur Spannung unter den Adern begrenzen.
Hat Jemand von euch schon Erfahrungen / auch negativ mit zu schlechten Überspannungsschutz gemacht? Leider oder zum Glück, habe ich dahin gehend keine negativen Erfahrungen, meistens mache ich da wohl zu viel an Filtern und Ableitern rein
Gruß
Thorsten
ich möchte meine RS232-Eingänge (Feld) zum Schutz meiner Elektronik mit TVS-Bipol. Dioden schützen.
Wo ich mir aber unsicher bin, wie viel Reserve muss ich in der Stand-Off-Spannung lassen?
Normalerweise läuft die RS232 ja im Bereich von 12V, also müsste doch eine Stand-Off-Spannung von 15,1V reichen oder sollte man eher auch 18,8V gehen?
Die STMicroelectronics SM6T22CA hat einen Wert von 18,8V und kann bereits bei einer Spannung von 20,9V durchbrechen.
Meine ISDN-Leitungen habe ich mit 58,8V geschützt, da ISDN mit ca. 40V arbeitet, für meine CAN-Schnittstelle habe ich weniger reserve. Max. CAN-Spannung 24V und hier wird schon ab 26,2 ein Durchbruch ermöglicht. Mit beiden Werten habe ich gute Erfahrungen gemacht.
Und die nächste Frage, gegen GND meiner Steuerung ableiten oder doch besser gegen einen getrennten Schutzleiter, im Gedanken zu Blitzschäden würde ich eher auf den (Schutzleiter gehen PE/PAG), das ist dann ein sauberes Bezugspotential.
Bei dem ISDN-Part stellt sich diese Frage nicht, da der ÜSpg.Schutz nur zwischen den Adern erfolgt, keine Ableitung zu zu GND oder PE im Endgerät. Dies wird in der Speisung abgeleitet, beim ISDN muss man nur Spannung unter den Adern begrenzen.
Hat Jemand von euch schon Erfahrungen / auch negativ mit zu schlechten Überspannungsschutz gemacht? Leider oder zum Glück, habe ich dahin gehend keine negativen Erfahrungen, meistens mache ich da wohl zu viel an Filtern und Ableitern rein

Gruß
Thorsten
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